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| Am 22. Januar 2005 trafen
sich Feuerwehrfrauen aus dem Burgenlandkreis, im neuen Schulungsraum der
Freiwilligen Feuerwehr Wethau, zu einer Beratung.
Karla Knöbel, Frauensprecherin des Kreisfeuerwehrverbandes (3.v.l.), lud die Frauen erstmalig ein, um sich ein Bild von der Frauenarbeit und den Ausbildungsstand ein Bild zu machen. 25 Einladungen gingen an Feuerwehren die Frauen in ihren Reihen haben. |
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| Auch
wenn nur wenige nach Wethau gekommen waren, so war es doch für die
wenigen ein recht informatives Treffen. So wurde festgestellt, das die
Frauen in ihren Feuerwehren überwiegend mit der Jugendarbeit betraut
werden und nur in einigen Feuerwehren auch zum Einsatzdienst herangezogen
werden. So sind die Frauen in Eckartsberga im Übungs- und Einsatzdienst
voll integriert und selbst die Atemschutzausbildung sehen dort viele Frauen
als eine Herausforderung an.
In Wethau treffen sich die Frauen auch außerhalb der Feuerwehr und das 1 mal im Monat bei den Mitgliedern zu Hause oder im Schulungsraum der Feuerwehr bei Kaffee und Kuchen, wo so manches besprochen wird, wozu man oft nicht die Zeit hat. Leider gibt es aber auch Probleme bei den Frauen. Eines der größten sind die sinkenden Mitgliederzahlen. Ein Grund dafür ist die ständige Abwanderung der Jugendlichen in die alten Bundesländer, weil sie hier keine Ausbildung oder Arbeit bekommen. Ein weiterer Grund sind die geburtenschwachen Jahrgänge. Die ersten Auswirkungen des Mangels an Frauen und Mädchen sind im Feuerwehrsport spürbar. So müssen immer mehr Frauenmannschaften ihre Teilnahme an Wettkämpfen absagen und oft nur weil ein oder zwei Frauen fehlen. Das Frauen fehlen ist in Sachsen-Anhalt besonders sichtbar, denn im Kreiseuerwehrverband Stendal gibt es einen Gleichstellungsbeauftragten für Frauen, weil keine "Frau"ensprecherin gefunden werden konnte. Ein anderer Schwerpunkt der Beratung war die Arbeit mit Kindern ! Und dabei ging es um die Arbeit mit den kleinsten. So fehlt der Versicherungsschutz bei Kindern unter 10 Jahren. Denn man möchte die Kleinen schon beizeiten an die Feuerwehr heranführen. In anderen Vereinen spielt das Alter keine Rolle. Hier ist noch Handlungsbedarf für die Politiker in den Städten, Gemeinden und anderen Gremien. Zum Ende der Beratung war man sich darüber einig, das man sich bald wieder treffen möchte Bis dahin will Karla Knöbel sich mit Wehrleitern in Verbindung setzen, damit diese ihre Arbeit unterstützen, indem sie Kontakt zu den Frauen vermitteln. |
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Jugendfeuerwehr im Burgenlandkreis,
das heißt Mitbestimmung von 702 Mädchen und Jungen in 72 Jugendfeuerwehren im Alter zwischen 10 und 18 Jahren ( Stand: 31.12.2004 ) Ihr habt Anregungen, Fragen
oder Probleme
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Corseburger
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